2014-12-23 Japanreise
Miyajima (Itsukushima-Schreininsel)
Die Itsukushima-Schreininsel wurde uns schon in Dresden und durch Wikipedia empfohlen. Und dann hat uns das fantastische Urbain Executive Hiroshima Hotel sogar die Abfahrtszeiten des Zuges in unser Zimmer gelegt. Konnten wir also gar nicht anders als hinfahren. Und nachdem der äußerst mäßige Wind die eine Wolke vom Himmel geschoben hat, schien heute den ganzen Tag die Sonne. JR-Zug und JR-Fähre haben wie erwartet super funktioniert. Noch zehn Tage japanische Servicementalität und ich bekomme in Deutschland sicher einen Anfall.
Auf der Insel existiert schon seit dem 600 Jahrhundert ein Schrein, der bis heute um viele weitere Schreine und Tempel ergänzt wurde. Der Itsukushima-Tori (Torbogen) ist der ursprüngliche Zugang vom Wasser aus. Im Schrein wurden extra für uns heute sogar historische Tänze und Musik aufgeführt. Die hier ansässigen "wilden" Hirsche hob das aber gar nicht an. Denn das kluge Tier weiss, wo Menschen stehen, gibt es immer Futter.
Beim anschließenden "Aufstieg" auf den Misen sind wir noch an einer Reihe buddhistischer Tempel vorbei gekommen. Sicherheitshalber haben wir eine Wunschkerze angezündet und die Glocke geläutet - kann ja nicht schaden. Zur Belohnung gab es das mit roter Bohnenpaste gefühlte Teiggebäck in Ahornform und Uddon-Nudeln.
Damit neigt sich unser letzer Tag in Hiroshima auch schon dem Ende zu. Und während in der Hotellobby Weihnachtsmusik erschallt und der Lokalsender mich mit immer bunteren Schriftzügen anschreit, lerne ich doch zumindest, dass Mundspülung jetzt auch in "Light" erhältlich ist. Was es nicht alles gibt :D.
In Summe: ca. 14.500 Schritte, ca. 20 Japaner in einer 10 Mann-Gondel und ca. 100 Hirsche in fremder Leute Taschen.












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