2014-12-22 Japanreise


Hiroshima


Leicht übernächtigt und erstaunlich unhungrig aufgewacht. Das Frühstücksbuffett ist eine angenehme Mischung aus "interessant" und "erkennbar". Das Hotel überrascht auf im Foyer mit unbegrenztem Getränkeangebot, kostenlosem Wäscheservice und öffentlichem Bad im Haus (Männer von 10:30 - 1:30 nachts).

Hiroshima besitzt eine nur auf den ersten Blick erstaunlich homogene Baustruktur. Fußgänger werden mit Vorliebe (und teilweise ohne Alternative) unter der Erde geführt. Hier unten "verstecken" sich auch die meisten Einkaufszentren und Cafes. Die Burg Hiroshima ist ebenfalls ein Nachbau, dafür aber ein originalgetreuer.


 Wie allgemein bekannt, wurde Hiroshima am 6. August 1945 durch den ersten amerikanischen Atombombenangriff nahezu restlos zerstört. Die Explosion fand in einer Höhe von ca. 600 m statt und erzeugte Temperaturen von ca. 4000 °C auf dem Boden. Hitze, Druck und Radioaktivität löschten in wenigen Augenblicken zehntausende Leben aus und sind  in ihren Folgen noch bis heute verfolgbar. Ein eindrucksvolles Mahnmal für die Sinnlosigkeit von Krieg.


Abends waren wir zum ersten Mal japanisch Essen. In einem Izakaye (Schnellrestaurant), dass uns vom Hotel empfohlen wurde, konnten wir nach Bildern bestellen und wurden nicht enttäuscht. "Leider" mussten wir fast zehn Minuten auf das Essen warten, wofür uns auch mehrfach gedankt wurde.


In Summe: ca. 19.100 Schritte und ein leichter Umami-Geschmack :D

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